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    <title><![CDATA[Comments of blog: Journal aus dem Hades]]></title>
    <link>http://www.hadesblog.net/</link>
    <description>25 last comments posted on blog &quot;Journal aus dem Hades&quot;</description>

        <language>de</language>
    
    
    <pubDate>Sat, 05 Dec 2009 12:42:17 +0100</pubDate>    <lastBuildDate>Sat, 05 Dec 2009 12:42:17 +0100</lastBuildDate>    <generator>De.over-blog.com RSS 2.0 Engine</generator>                <category>Weblogs</category>    <docs>http://www.rssboard.org/rss-specification/</docs>                        
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by Masters Dissertation]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-offener-brief-an-einen-freund-39164800-comments.html#comment54480307</link>        <description><![CDATA[
  Whenever i see the post like your's i feel that there are still helpful people who share information for the help of others, it must be helpful for other's. thanx and good job.

  
]]></description>
        <pubDate>Tue, 12 Jan 2010 20:26:02 +0100</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-offener-brief-an-einen-freund-39164800-comments.html#comment54480307</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by wawerzinek]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-majestatsbeleidigungen-40301946-comments.html#comment52729391</link>        <description><![CDATA[
  also ich werde auf diesem blog nix mehr kommentieren, weil dieser blog sträflich behandelt wird und im grunde nur dem blogbetreiber dienlich sein soll - es zu keinem wirklichen austausch von
  gedanken kommt - dialog nicht stattfindet - ich mich nicht mal frage, was dieser blog überhaupt soll - also mal nachdenken, lieber herr bahr, obs nur diesen blog gibt, weil er kostengünstig ist -
  ob nicht ganz einstellen besser wäre, weil eh nix groß auf dem blog passiert - alles auf dem falschen fuß vor sich geht - man sich nicht so wichtig nehmen soll, wenn dann doch nur vertaner platz
  geschaffen wird, nichts öffentlich relevant an diesem blog ist. herzliche abschiedgrüsse sagt peter wawerzinek

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 10 Dec 2009 22:25:02 +0100</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-majestatsbeleidigungen-40301946-comments.html#comment52729391</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by wawerzinek peter]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-majestatsbeleidigungen-40301946-comments.html#comment52574747</link>        <description><![CDATA[
  Also Ihr Lieben da am See - ich sage mal vorsichtig wie folgt: Schmarotzer, ich bitte Euch um Ruhe - nu mal wahrhaft, da ist ein allgemeiner Ausdruck - da ist aber in Deutschland schon anders zu
  politischen Gegnern gesprochen worden und über Gegner hergezogen.<br>
  Von Schaben und Ratten, Schmeißfliegen, Chaoten und so war da die Rede.<br>
  Und: Daß der Bürgermeister von St. Wolfgang nur seine persönliche Karriere im Kopf hat, habe ich selbst erleben dürfen. Man lese nach, was ich zu ihm geschrieben habe (in meinem Buch: Mein
  Salzkammergut). Da steht doch drinnen, was ihn antreibt:<br>
  Es geht ihm nur um Ansehen. Und natürlich Geld. Er würde in jeder anderen Partei nix besser machen als wie bisher zuerst an sich denken, sich in den Vordergrund schieben wollen. Posten locken. Und
  was er tut, er tut es nicht für St. Wolfgang, er macht es nicht mal für Frau und Kind, sondern nur aus eigenen Befindlichkeiten heraus für sich allein.<br>
  Gott bewahre, was man ihm je angetan hat in seiner Kindheit und Jugend. Hier aber will einer unbedingt persönlichen Schaden Unbill an seiner Person wieder gut machen - und will es allen beweisen,
  will zeigen, daß er wer ist und was will, obendrein noch Vorbild sein - NEIN nicht den anderen - Vorbild sich SELBST ganz allein. Dafür hält er sich Klackateure. Dafür hält er sich Diener und
  Dienerinnen. Die gibt es um jedermann, wie Feigheit, je mächtiger einer wird, um so vielfältiger wird die Buckelei vor ihm - und er wird auch selber mutiger. War er mit schlichter Höflichkeit ihm
  gegenüber früher leicht zu befriedigen, oh wehe, so verlangt er demnächst nur Ehre ihm gegenüber Hochachtung jedermann ihm gegenüber ab. Und diese Eigenschaft wird Überhand nehmen. Der Mann ist
  doch erst am Beginn seines Aufstiegs in Höhen, die er allein anstrebt, um eben eine gesicherte Rente einzufahren.<br>
  So einer nimmt wo er kriegen kann und spart, wenn er nur klug genug ist, jetzt eher an Energie und häuft dafür Diäten an.<br>
  Das muß man doch nur wissen. Schon weiß man doch bescheid. Daß er nun Dir in die Wade beißt, wird ihm sicher schon peinlich sein. Ja, ernstgemeint: Man sollte für das Wort peinlich ruhig das Wort
  peinsteilerlich schreiben. Der Begriff paßt sich eher zu diesem Mann momentan und füderhin. Und - es wird ihm ja nicht zugesetzt. Nirgends wirklich.<br>
  Der politische Frachter fährt langsam und hält Kurs mit Gewinn. Es ist da bei Peinsteiner leider auch so keine Frau an seiner Seite, die ihm die nasse Zeitung mal um die Ohren haut und stop sagt.
  Hör auf, politische Gegner wie ein Straßenköter anzukläffen. Hör auf verdammt.<br>
  Wenn er so eine familiäre Korrektur an seiner Seite hätte, Kinder, würde die ihn schon dazu bringen, gebracht haben, sich sofort zu entschuldigen. Ist nicht. Also kümmerts die Frau auch nicht, was
  ihr Mann, der Bürgermeister so den Tag lang anstellt. Also kümmert die Frau sich auch nur um den Plüsch und Schnaps in ihrem Laden - und seit einer Weile um schrecklich buntes Holzspielzeug in dem
  Laden nebenan, der hinzugekommen ist, dank des tragischen Vorfalls(Man erinnere sich: Hinrichtung der Ladenbesitzerin durch eifersüchtigen Mann, anschließender Selbstmord des Täters) - Also nimmt
  niemand Peinsteiner zur Brust, um für den Laden zu sorgen, den großen, um den es ihm gehen soll: Die Gemeinde, das Wohl jedees Einzelnen, bis zum Untersten hin - und einen gutherzigen, weisen
  Vertreter an der Spitze der Gemeinde, den jedermann Papa nennen möchte.<br>
  Oh Himmel. Davon sind doch alle weit entfernt in dem schönen Ort am funkelnden See. So richtiger Gegenspruch, sage ich weiter: Das hat dem Peinsteiner doch echtmal ganz tief Innen bisher gefehlt.
  Es geht alles viel zu leicht und klug genug, sie alle zu dirigieren wie Puppen zu handeln, ist er allemal.<br>
  Gegenspruch? Ja. Gott NIE. Zuhause nix. In der Gemeinde nix. Es ist doch alles so, wie er es sich im Grunde wünscht und nicht wünscht - und was macht der Heinz - er bellt und pinschert plump den
  Doktor Raimund Bahr an - der dadurch erst wichtige Person wird. Ein Riesenfehler das Ganze sowieso.<br>
  <br>
  Ignorieren ist die Taktik. Nicht anpissen.<br>
  <br>
  Das sie ihm bisher doch alle immer nur zugestimmt und beigepflichtet haben - das allein hat den Peinsteiner (wie man in meinem Buch weiterhin lesen kann) jammern lassen noch und nöcher. Das
  Zustimmen der anderen, das Jammer durch sich selbst, alles hat ihn heikle Siege und keikle Geschäfte beschert - und das gewonnene Geld hat ihm langsam den Kopf verwirrt.<br>
  Es ist ja eh klar. Das Neue, die Karriere - der Aufsteig erst bringt ihm ein Heidengeld, dieser neue Posten, dieses neue Amt - das müßte doch reichen, ihn ruhigstellen, sagt man sich, auf ewig -
  mit dem Geld kann er nach dem Flugschein noch einen Flugschein für Düsenjäger machen, ins Ölgeschäft in Dubai einsteigen, Papierwerte in Rußland erwerben und und und / Achtung: Ich hätte statt
  Heidengeld beinahe Haidergeld geschrieben. Oh weh, man ist bei Euch in Österreich sofort bei Haider, wenn man Geld denkt oder Heide und Freude reimen will.<br>
  Also lautet mein Fazit: Der Peinsteiner wird sich besinnen. Es werden ihm Höhergeordnete schon gesagt haben, daß er falsch liegt, wenn er die Opposition anfeindet, anschwärzt, verunglimpft. Die
  Ratgeber von Peinsteiner kommen nicht mehr von unten, sie kommen ihm alle schön von oben. Und die wissen, wie man an der Macht bleibt. Und die sagen es ihm schon. Das gehört zum Hertenkodex
  hinzu.<br>
  Denn sie brauchen einen Peinsteiner wie alle die anderen möglichen Peinsteiner überhaupt und keinen, der aus der Riege tanzt, sie in falsches Licht rückt. Ich beruhige Dich Raimund, in dem ich Dir
  sage: Man hat dem Peinsteiner längst den Kopf gewaschen. Er weiß längst Bescheid, was nicht gut ist für die Karriere. Und glaubt mir bitte, Raimund, es wird sich nicht wiederholen. Die Karriere ist
  wichtiger als ein Dr. Bahr am Rand der Sprungmatte der großen Politik. Die Zeit drängt Peinsteiner mehr als die Politik. Er muß Zeit nachholen. Er ist verdammt spät dran, kommt vielleicht nimmer
  mehr an den Riesenpott heran, der Gejagte, durch sich selbst gehetzte im Grunde doch nur bedauernswerte, arme rastlose Mann. Und: Gute Bücher lesen tut er auch nicht. Schönheit kennt er nicht,
  Wahrhaftes genießt er nicht. Von Lebenskultur weiß er nichts außer, daß da mal was zu gesprochen wurde. Nur wo, nur wann? Und was davon war wichtig im Leben? Und wenn sie ihn von ganz Oben beraten,
  dann wird er viel gelöster über jede Kritik erhaben sein. Und nicht mehr zu erreichen sein. Amen.

  
]]></description>
        <pubDate>Tue, 08 Dec 2009 12:12:40 +0100</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-majestatsbeleidigungen-40301946-comments.html#comment52574747</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by zeitloser]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-wer-nicht-arbeitet-soll-nicht-essen-39647034-comments.html#comment51873488</link>        <description><![CDATA[
  Wohin kommt die viele verlorene Zeit auf dieser Welt?<br>
  Schon mal Verkehrsnachrichten gehört: " Stau auf der Tangente, Zeitverlust 1/2 Stunde."<br>
  Wo kommt diese verlorene Zeit hin.<br>
  Ich werde sie sammeln,und als meine eigene Zeit verwenden.dan habe ich mehr Zeit für die schönen dinge des Lebens.

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 26 Nov 2009 11:03:34 +0100</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-wer-nicht-arbeitet-soll-nicht-essen-39647034-comments.html#comment51873488</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by PostIt]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-wer-nicht-arbeitet-soll-nicht-essen-39647034-comments.html#comment51844384</link>        <description><![CDATA[
  „Das ist eine große Zeitersparnis“, sagte der Händler. „Die Sachverständigen haben Berechnungen angestellt. Man erspart dreiundfünfzig Minuten in der Woche.“<br>
  <br>
  „Und was macht man mit diesen dreiundfünfzig Minuten?“<br>
  <br>
  „Man macht damit, was man will ...“<br>
  <br>
  „Wenn ich dreiundfünfzig Minuten übrig hätte“, sagte der kleine Prinz, „würde ich ganz gemächlich zu einem Brunnen laufen ...“

  
]]></description>
        <pubDate>Wed, 25 Nov 2009 20:33:06 +0100</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-wer-nicht-arbeitet-soll-nicht-essen-39647034-comments.html#comment51844384</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by runkel]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-wer-nicht-arbeitet-soll-nicht-essen-39647034-comments.html#comment51814213</link>        <description><![CDATA[
  also wenn ich lese, wie hier von zeit geredet wird, wenn ich überhaupt den begriff zeit so oberflächlich angesprochen höre, von zeit die rede geht, die wir angeblich haben, bezahlt bekommen müßten,
  vergütet usw, usf. - denke ich an den angler am kai, der da sitzt und mit seinem die zeit vergeuden diesen hektischen mann beleidigt, der unternehmer ist und für kurze zeit ein tourist - den angler
  fragt, was er machen würde, wenn er zeit kaufen könnte, so viel er will; der daraufhin: ich würde angeln sagt, weil er da am meisten ruhe hat und sich erholen kann, was den boß und spaziergänger
  animiert, dem angler zu sagen, daß er ja wovon leben muß, zu beißen haben soll und ein dach über dem kopf, um angeln zu können. das bestätigt ihm der angler sofort, sagt so gar, daß es sehr schwer
  ist, die rahmenbedingungen zu schaffen, er deswegen allein lebe, sich mit den fischen über wasser hält, die er verkauft. wie es wäre, wenn er zig angeln hätte, zig angler beschäftigen würde, die
  ihm fisch und geld einspielen, wie er dann machen könnte, was ihn beliebt, reisen, frauen und - wie viel zeit er dann hätte, seinen hobbies nachzugehen... um himmelswillen, wozu ein solches
  unterfangen, wehrt der angler freundlich ab, das alles, was er sich kaufen kann und machen könne mit viel zeit unterm hintern, kann er doch so schon auch mit geringem geld anstellen, mache er wie
  man säe so schon, grad wie als hätte er millionen: die schöne zeit absitzen, auf den fang warten, zeit zur verfügung gestellt bekommen, sich die zubereitung des fisches zu denken - und einfach ruhe
  haben vor der zivilisation, den aufgaben des alltäglichen lebens und so fort.<br>
  jedenfalls ist mir die geschichte einleuchtender als das doktorn darum, was an zeit einer hat und einer nicht. und was ist das für ein seltsamer mensch, der sagen kann, von dann bis dann bin ich
  direktor, kurze zeit später mache ich kunst und wenn ich dann noch etwas freie zeit habe, lasse ich mich massieren, denn ich bin ein zeitenverwerter, als solcher bin ich ein gehetzter mensch, der
  die zeit einteilt und zu geld wandelt, der zeit nachjagt, um all die mäuler zu stopfen, die keine fischmäuler sind und auch keinen braten aus dem ärmel zaubern. so sehe ich das und anders nicht

  
]]></description>
        <pubDate>Wed, 25 Nov 2009 11:50:22 +0100</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-wer-nicht-arbeitet-soll-nicht-essen-39647034-comments.html#comment51814213</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by PostIt]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-wer-nicht-arbeitet-soll-nicht-essen-39647034-comments.html#comment51678852</link>        <description><![CDATA[
  Ich würde ja soweit gehen zu sagen: wir verkaufen Zeit, nämlich 8, 9 oder sogar bis zu 12h täglich meist an jemand Anderen, damit wir in dieser Zeit etwas Bestimmtes tun (das für diesen jemand
  Mehrwert bringt und Sinn macht!). Wir sind stillschweigend bevollmächtigt, alles (und mehr) zu tun, wozu wir über eine bestimmte Aufgabe beauftragt wurden. Wir verkaufen einen Teil unserer Zeit,
  die wir täglich zur Verfügung haben. Wir tauschen Lebenszeit gegen kleine, bedruckte, durchnummerierte Papierscheinchen. Meistens befinden wir den Haufen Papierscheinchen als zu klein für unsere
  Zeit, und eigentlich immer befindet der/die Auftraggeber/in den Papierhaufen zu groß, der uns zukommen soll.<br>
  <br>
  Die Frage ist, ob wir in dieser Zeit, die wir verkaufen etwas Sinnvolles tun? Etwas Sinnvolles für uns selbst? Etwas, das uns gefällt und befriedigt? Etwas aus dem wir selbst einen Mehrwert
  gewinnen können, selbst wenn er nicht materiell ist? Zeit mit Familie ist ein Mehrwert, der nicht bezahlt werden kann. Zeit um mit sich selbst zu sein und sich über Dinge klar zu werden ist auch
  ein solcher. Zeit, damit wir unsere Umgebung nach unseren Wünschen gestalten können. Zeit für Kultur, um sie zu schaffen oder zu konsumieren (Musik, Literatur, Malerei,...). Zeit für Erholung
  (Urlaub ist ja nur dazu da, damit wir nachher wieder sehr produktiv arbeiten können!)<br>
  <br>
  Uns ist die Zeit alles, denn nur wir können diese Zeit leben. Und am Ende stellt sich die Frage, ob man sich diese Zeit gut eingeteilt hat, vieles von dem gemacht hat, was man sich vorgenommen hat
  oder doch zu viel davon verkauft hat.<br>
  Eine Frage, die sich jede/r stellen muss.<br>
  <br>
  Eine Frage, die niemand stellen dürfen sollte ist: darf jemand hungern, weil seine oder ihre Zeit "nicht genug" oder "nichts" wert ist.<br>
  Niemand sollte das Recht oder die Macht haben, anderer Menschen Zeit als wertlos zu beurteilen.<br>
  Unsere Zeit ist nicht wertlos, daher können wir nicht wertlos sein.

  
]]></description>
        <pubDate>Mon, 23 Nov 2009 09:01:45 +0100</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-wer-nicht-arbeitet-soll-nicht-essen-39647034-comments.html#comment51678852</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by PostIt]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-bin-ich-kommunist--39646214-comments.html#comment51498381</link>        <description><![CDATA[
  Ach, ach, ... Kurt Tucholsky soll mal gesagt haben: "Sprache ist eine Waffe!", allerdings setzt das voraus, dass diejenigen, die sie als solche einsetzen wollen auch wissen, was sie reden, der
  Sprache mächtig sind, sie also (wenn sonst schon nichts!) beherrschen.<br>
  Aber was hört man von politisch "geschulten" Personal nicht so alles, wenn der Tag lang ist...<br>
  Habe doch tatsächlich jemanden in einer politischen Diskussion sagen hören: "...aber das ist ja dann wie im Mittelalter in der Anarchie.."<br>
  Macht das Sinn? Nicht wirklich: das Mittelalter war ein streng hierarisches Feudalsystem, von einer theoretischen Ausformung der "Anarchie" kann man frühestens bei Godwin (1793) sprechen.<br>
  Aber was solls?! Übers Mittelalter weiß kaum jemand Bescheid, höchstens dass es "dunkel" gewesen sein soll und über Anarchie weiß sowieso niemand nichts Genaues, also ist es kategorisch
  abzulehnen.<br>
  Das zeigt uns zwei Dinge:<br>
  erstens: Politiker haben nicht mal die leisteste Ahnung über die Historie der politischen Ideen, wann sie entstanden sind und was sie aussagen/erreichen wollen.<br>
  zweitens: wichtig ist nicht, wie wahr Deine Argumente sind, was zählt ist, ob Du der Bevölkerung nur genügend Angst machen kannst, um ihr im gleichen Atemzug ausreichend zu versichern, dass nichts
  passieren wird, wenn sie Dich weiterhin wählen.<br>
  <br>
  Fazit: niemand hat Ahnung, nichts passiert!<br>
  <br>
  Es bleibt zu bedenken, dass man nicht genau sagen kann, ob es sich bessert, wenn man etwas ändert, dass man es aber nie herausfindet, wenn man den Versuch nicht wagt - oder um es mit der
  Eishockey-Legende Wayne Gretzky zu sagen: "You miss 100% of the shots you do not take!"<br>
  <br>
  Wo wenn nicht kommunal sind neue Ansätze fruchtbar - Eure große Chance ist da!, don't miss the shot!

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 19 Nov 2009 20:39:27 +0100</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-bin-ich-kommunist--39646214-comments.html#comment51498381</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by Raimund Bahr]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-die-aasgeier-kreisen-wieder-39236698-comments.html#comment51312387</link>        <description><![CDATA[
  Warum sollte ich das alles tun. Ich hab enun mal drei blogs. www.buergerliste .info und noch einen zu günther ander sder im aufbau begriffen ist. Das bleibt wfür diesen kein tägliches schreiben.
  Und manchmal muß das schreiben ruhen wenn die politik wichtiger ist. Manchmal hat das leben vor dem schreiben vorfahrt.<br>
  Und was heißt du denkst öfter raimund..mein lieber. Ich dneke da smeinst du nicht positiv oder?

  
]]></description>
        <pubDate>Mon, 16 Nov 2009 19:18:11 +0100</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-die-aasgeier-kreisen-wieder-39236698-comments.html#comment51312387</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by runkel]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-die-aasgeier-kreisen-wieder-39236698-comments.html#comment51305396</link>        <description><![CDATA[
  raimund, wie auch immer ... bei dieser seite, denke ich immer wieder mal, nun ist er ins schweigen übergewechselt, nun hat er alles satt und pfeift auf blogpräsenz, schaut schöne filme an, oder:
  nun geht er lange spazieren, atmet Luft, lebt lust, lauert kleinen tieren mit dem fofoapparat auf - oder sein internet spinnt oder sein haus wird zum hang hin ein wenig abgerissen und durch einen
  autobahnstreifen ersetzt; oder ihm ist es von seiner frau verboten worden beziehungsweise er hat sich selbst zu bloggen aufgehört - er ist ein buntspecht und hämmert nicht jeden tag - denkt gar
  nicht daran regelmäßig zu schreiben - wie dem auch immer - bei dieser seite denke ich immer öfter.. raimund .. mein lieber ... usw ... usf

  
]]></description>
        <pubDate>Mon, 16 Nov 2009 17:50:21 +0100</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-die-aasgeier-kreisen-wieder-39236698-comments.html#comment51305396</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by runkel]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-auch-ich-bin-suchtig-37850118-comments.html#comment50211207</link>        <description><![CDATA[
  Wie recht du hast, Raimund. Und doch laß dir sagen, wie gefährlich es ist, in Abkehr leben zu wollen. Nimm für die Ruhe den Wald. Nimm für die Suche das Wort Schnee. Aber laß dir sagen: Auch ich
  bin süchtig nach all dem. Nur schere ich wieder rasch aus, wenn die Ruhe Oberhand gewinnen will. Denn ich weiß mich im Zirkel der Jahreszeiten von der kalten bevorzugt und allzeit herzlich
  umfangen: Schnee fällt und fällt und fällt. Schnee löst Schneekatastrophe aus. Bis zu den Baumkronen hoch liegt der Schnee als Decke, in den ich am Ende meiner Tage auf Erden kriechen werde, um zur
  Mutter vorzustoßen. Es fällt Schnee bei meiner ersten Heirat. Es fällt Schnee am Tag der Geburt meines ersten Kindes. Es fällt Schnee am Tag der Scheidung von meiner Frau und den Kindern. Es fällt
  Schnee an dem Winter, der mich nach langer kollektiver Gemeinschaft allein in der Städtischen Wohnung sieht. Schnee liegt als der Vater zu Grabe getragen wurde. Alle wichtigen Ereignisse fallen mit
  Schneefall zusammen. Schneeaugenblicken. Schneejahrzehnte erlebe ich. Mein Leben ist permanent beschneit. Alles was ich bin, alles was mir widerfährt, wohin ich gerate, woher ich komme, auf welche
  Stätte ich zu gehe, hat mit Schneefall zu tun. Es fällt Schnee am Ende meines Lebens. Schnee treibt vor meinem Fenster, während ich am Schreibtisch sitze, schneeweiße Seiten mit Schrift fülle.
  Schneeweiße Buchstaben. Kristallsilben. Flockenworte, kaum vom Blattuntergrund zu unterscheiden. Wind heult. Schnee fliegt von rechts nach links an meiner Fensterfront vorbei. Die Tür vibriert in
  ihrem Rahmen. Schnee fliegt im horizontalen Langstreckenflug an meinem Haus vorbei, als wolle der Schnee nie landen, so vom Wind angetrieben, gescheucht, geprügelt, davon geblasen. Wie als sollte
  ich während ich am Text schreibe nicht mit Schnee in Berührung kommen; Schnee in seiner unschönen feuchten Art, von den Menschen Schneematsch geheißen. Ein endloser Troß an meinem Fenster vorbei,
  erbarmungslos angetrieben. Und niemand kann sich dem entgegenstellen. Vom Schneematsch zugekleistert, ist der Stoßrichtung nicht beizukommen, die Hatz nicht zu stoppen, die in aussichtlose
  Heftigkeit barbarisch vollzogen wird. Schnee, von eisigen Schergen übers Land gepeitscht. Schnee, der nirgends Halt findet, nicht einmal erschöpft zu Boden geht, über dem Boden fegt und in Troß, in
  der Zugluft stirbt, tot vorangetrieben, nicht schmilzt und nicht Schneedecke werden darf ganz gegen die Bestimmung des Schnees. Schneeweiße Erinnerung, in die hinein ich greife, aus der hervor ich
  einzelne Details greife. Die Frage bleibt. Woher kommt all der Schnee?

  
]]></description>
        <pubDate>Wed, 28 Oct 2009 14:32:30 +0100</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-auch-ich-bin-suchtig-37850118-comments.html#comment50211207</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by Raimund]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-36826122-6.html#comment49491412</link>        <description><![CDATA[
  Danke für den Lesetipp.

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 15 Oct 2009 10:50:02 +0200</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-36826122-6.html#comment49491412</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by Gregor Birkhan]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-36826122-6.html#comment49321121</link>        <description><![CDATA[
  Hallo Raimund, ich bin seit heute ein Facebook-Freund von dir. Dein Blog ist sehr interessant. Ähnliche Gedanken, wie im obigen Artikel kenn ich auch. Ich hab zwar weder Smith noch Marx noch Adorno
  gelesen, aber dafür ein Buch, das sich mit Wirtschaftswissenschaft beschäftigt (und Marx fast rehabilitiert, obwohl der Autor Amerikaner ist): "Adams Fallacy" von Duncan K. Foley. Vielleicht
  findest du es auch interessant! Es bietet zwar nicht die großen Antworten, aber einen guten Überblick über die "Heilsversprechen" der ökonomischen und soziologischen Denkweisen.

  
]]></description>
        <pubDate>Mon, 12 Oct 2009 12:15:17 +0200</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-36826122-6.html#comment49321121</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by adresscomptoir]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-36762126-6.html#comment48856527</link>        <description><![CDATA[
  Zu Lenin siehe den schönen Artikel Dietmar Daths, der ausgerechnet in der FAZ erschienen ist:
  http://www.faz.net/s/Rub5C2BFD49230B472BA96E0B2CF9FAB88C/Doc~E4178DF16975E46538CFCC11C560F0650~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  
]]></description>
        <pubDate>Sat, 03 Oct 2009 16:29:22 +0200</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-36762126-6.html#comment48856527</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by PostIt]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-36607560-6.html#comment48658622</link>        <description><![CDATA[
  Gratulation und toitoitoi!<br>
  Ich wünsche den BürgerInnen von St. Wolfgang ein politisches Erwachen mit einem autarken, wachsamen, kritischen und integren neuen Gemeinderat.

  
]]></description>
        <pubDate>Tue, 29 Sep 2009 22:29:13 +0200</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-36607560-6.html#comment48658622</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by runkel]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-36607560-6.html#comment48643354</link>        <description><![CDATA[
  da sage ich glückwunsch aus berlin - und wollen wir hoffen, daß das fiese baumsterben in st. wolfgang nun gestoppt wird - durch die ruhe einer grünen hand - ach ja - ob nun gut gearbeitet wird,
  herr bahr, wird man selbst hier im fernen deutschland zwischen berlin und dem coolen norden des landes vernehmen. nix ist geheim zu halten. und: nun sind die fingernägel sehr, sehr wichtig, denn es
  wird jedem auf die hände geschaut. toi toi - wie man bei uns sächt und vielleicht bleibt uns der verleger ja erhalten. hofft eindringlich der kleine beobachter mit tarnnamen runkel

  
]]></description>
        <pubDate>Tue, 29 Sep 2009 18:28:52 +0200</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-36607560-6.html#comment48643354</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by Raimund Bahr]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-35633134-6.html#comment47293088</link>        <description><![CDATA[
  Na ja die fünf minuten danach kratzen mich nicht wirklich. Fünf minuten danach ist nur für die hinterbliebenen spannend. Werden sie erleichtert sein. Enttäuscht. Entmutigt. Fröhlich. Jede und jeder
  wird auf seine art und weise damit umgehen daß ich nicht mehr bin.<br>
  Ich selbst werde wahrscheinlich nichts mehr mit mir zu tun haben. Zumindest hoffe ich das. Und die hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 03 Sep 2009 19:01:55 +0200</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-35633134-6.html#comment47293088</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by Manfredinblack]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-35633134-6.html#comment47278348</link>        <description><![CDATA[Ich finde die 5 Minuten danach auch nicht uninteressant.... Wie wirkt sich das Nichts auf  meine Psyche aus und so....]]></description>
        <pubDate>Thu, 03 Sep 2009 14:05:24 +0200</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-35633134-6.html#comment47278348</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by runkel]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-34962420-6.html#comment46798734</link>        <description><![CDATA[Als Kind war ich oft traurig. Ich fragte mich, warum ich so bin wie ich bin, warum ich gehandelt habe, wie ich gehandelt haben mußte. Und dann schäme ich mich meiner. Es ist so sehr schwer im Anfang mit dem Anderstun. Ich bin weiterhin jeden Tag sehr stark. Ich weiß, daß sie über mich und meine Stärke tuscheln. Sie sagen, ich sei verbohrt. Ich ignoriere das. Ich lasse sie reden. Es ist meine Entscheidung, hier zu sein. Ich bin für die Daheim am Leben. Ich knie nieder. Ich sage mir, du kannst da gar nichts machen. Es ist eben geschehen, jetzt sei mal deswegen auch bitte sehr so in Gesellschaft allein. Unter Seeleuten heißt Alleinsein sich dem Unglück nähern, in Schwierigkeit kommen, in Hinterhalt geraten.<br />
<br />
In meinen Kindheitsträumen bin ich mit einem großen Schiff unterwegs. Rund um den Planeten will ich mit Kartoffeln, Reis, Zwiebeln handeln, Öl aus Dubai verschiffen, Gestein in China aufnehmen, die Ladung sicher nach Aden bringen, wo auf mich getrockneter Fisch für Rio, erwartungsgemäßer Zoff mit den Händlern, die untereinander im harten Clinch sind, erwartet. <br />
<br />
Ich mache in meinen Träumen reichlich Geld. <br />
Ich habe das Dorf verlassen, um an der Universität zu studieren. Ich bin in der Stadt ein angesehener Mann gewesen. Fleißig, zupackend. Ich hatte eine glückliche Familie. Ich mußte mich gegen sie entschließen, die Stadt verlassen, mir einen entlegenen Platz suchen, wo ich weit ab von der Stadt lebe.<br />
<br />
Unser Ort hier heißt in der poetischen Übersetzung Hoffen. Polizei läßt sich nicht sehen. Ich liebe das Dorf wie ich einst in der Stadt meine Frau, meine zwei Söhne geliebt habe. Bei schönem Wetter ist die Insel sehr idyllisch. Touristen sind vom kleinen Hafen beeindruckt.<br />
Ich bin Sardinenfischer. Ich bin auf der Suche nach den dunklen Flecken im Meer. Die lohnenden Fischschwärme, über die ich das Netz werfe. Das Netz wird in einer ganz bestimmten Art aufgeworfen. Im Flug ist das Netz ein kreisrunder Fallschirm. Es soll sich schattenlos ausbreiten, schattenlos über den Schwarm herfallen, die Fische überraschen, ihnen die Fluchtwege abschneiden. Jeder wirft das Netz wie er das Netz zu werfen versteht. Ist das Netz voller zappelnder Fische, nenne ich den Fang einen Wunderfang. Wunderfänge sind nicht einer nach dem anderen zu ermöglichen.<br />
<br />
Barfüßig stehe ich inmitten der Silberlinge, entstöre Maschenfilz, ersetze die kleinen Bleistücke. Wasservögel belauern die Szenerie. Ich denke, ich bin ein ganz erfolgreicher Mann. Ich kann mir dieses große Boot leisten. Ich habe drei feste Gehilfen. Ich werfe die Netze mit Konzentration und in absoluter, selbst anerzogener Geschicklichkeit. Er dreht sich vieles um das Plus an Erfahrung zur täglichen Portion Glück. Es wirft niemand seine Netze wie ich. Ich bin eine Wurfmaschine. Ich bin emsiger als der Tennisprofi auf dem Tennisprofiplatz. Wir sind eine gute Gruppe.<br />
<br />
Der da drüben, ja der mit dem verschmierten Gesicht, pflegt den Motor, behandelt ihn wie ein rohes Ei, hat ihm den Namen einer Frau gegeben. Die Maschine schnurrt. Auf der offenen See, wo die Elemente und allerlei Mißverhältnisse nach dir schielen, ist auf seiner Hände Arbeit Verlaß. Mit welchem Trick auch immer, er die Geliebte wieder hinkriegt, er macht den Motor brav, handzahm, in dem er auf ihn einredet, ihm etwas zuflüstert, ihn streichelt, dem Maschinenweib einen Klaps verabreicht, im Türrahmen steht, dem Motor droht, Grobheiten sagt. Jedes Mal schafft er es, daß die Maschine ihr mürrisches Verhalten aufgibt, sich anmachen läßt, wir aus der glimpflichen Situation herauskatapultiert sind. <br />
<br />
Wir fangen gut und feiern ordentliche Feste. Wir singen laut, wir tanzen um die Räucherfeuer. Wir haben Spaß nach dem Arbeitstag. Bevor ich betrunken werde, verlasse ich die Runde aus gutem Grund.<br />
<br />
Das Meer ist eine Allesfresserwanne. Es frißt den genervten, von Glücksempfinden verlassenen Menschen zuerst. Manchmal kommen Nebel auf und treiben Schabernack, der uns verwirrt. Da braucht es Instinkt und Kraft, einen sicheren Sinn, von dem wir sagen, daß er uns immer wieder auf den Pfad zurück führt. Oder wir sitzen fest und hoffen, daß sich die Nebel erschöpfen. Ihr bösen Nebel, ruft einer von uns, laßt besser sofort euer Treiben sein. Zieht ab! Hört auf hinterm Horizont mit den anderen Booten euern Spuk zu veranstalten. Die Möwen zerfetzen sich in der Luft. Sie kämpfen gern und so oft sie können. Das Meer meint es gut mit mir, meint es gut mit uns allen, solange wir draußen sind, wo es den Händler nicht gibt, seinen Gehilfen, die unbestechliche Waage, den Festpreis.<br />
<br />
Ich werde nicht klagen. Ich existiere gut. Wir bringen Fisch an Land. Ich kann schleifen, ausnehmen, waschen, trocknen, räuchern. Ich bin guter Dinge sein. Wir machen Witze, wenn Unbill uns unserer Leckerbissen beraubt. Ich werfe die kleineren Fische ins Meer zurück. Ich trete den Geringfang an Bedürftige ab. Arme alte Leute, die im Hafengebiet lungern, die von meiner Gabe nicht satt werden, aber insgesamt dann doch von unserm Fischreichtum leben. <br />
<br />
Ich kann nicht Brotherr von einem großen Überseepott sein. <br />
Es ist kein Fangen, wo das Fangen automatischer geschieht.<br />
Ich bin im Dorfe der Sardinenfischer. Der Spezialist. <br />
<br />
Meine Freunde und ich hocken oft in der Dorfkneipe, wenn sie mit mir und wir zusammen mitunter Wochen abwarten müssen, daß die Fische wieder unsere Bucht aufsuchen. Ein Signal. Das Kneipendasein ist erledigt. <br />
<br />
Ackern müssen wir, ackern mehrmals am Tag, hinausfahren, den Tag über am Fisch sein, bis über die Nacht hinaus schuften, daß die Hände schmerzen, der Rücken schier bricht. Ich fange Silberlinge, die auf den Markt stattliche Preise erzielen. Ich trockne den Fischüberschuß in glühendheißer Sonne. Getrocknet ist der Fisch ein Leckerbissen für kargere Zeiten.<br />
<br />
Ich lebe außerhalb des Dorfes in einem bescheidenen Haus. Ich sage in meine erhobenen Hände hinein, ich bin Gottes Geschöpf, ich kann tun, was er mir befiehlt. Oder anders gesprochen. Bei uns fressen die Krebse Steine, heißt es bei mir Zuhause. Ich singe sehnsuchtsvolle Lieder dorthin. Das Leben hier ist zum Heulen, das Glück nicht wunderbar, singe ich mit Tränen in den Augen. Ich habe schon als Kind immer leise in mich hinein gesungen, mit meiner Schwester, die heute an einem Musiktheater tätig ist.<br />
<br />
Als ich das Dorf beschimpfte, fluchte ich in einer den Dörflern nichtverständlichen Sprache. Ich schrieb auf, was ich um mich sah, was ich zu den Dingen um mich herum spürte. Was ich vermeinte zu sehen, sah ich nicht länger, und sah nicht, was ich sehen sollte, sondern sah, was ich nie zuvor gesehen hatte. Ich sprach mit den Pflanzen. Die halbvertrocknete Zimmerpalme in der Ecke war meine erste Freundin. Wir wetterten gegen den Staat und seine langweiligen Bücher. Erst wenn du dich weigerst, keines der bösen Listenbücher anrührst, wirst du gesunden. Seither bin ich an Silben gebunden. Silben formen sich zu Worten. Ich rede mit mir in einer erfundenen Sprache und werde den Landsleuten fremder mit jedem neuen Wort. Am Lebensende zieren unverstandene Worten meinen letzten Stein. Ich habe die höchste Form von Fremdheit erreicht und ich glaube nicht an die Kraft offizieller Worte.<br />
<br />
Ich liege nachts regelmäßig wach. Ich bin unterm herrlichen Azur auf der mit Blumen geschmückten Bank, eine Mittagsruhe halten. Für jeden Sardinenfischer ist Mittagsruhe eine heilige Prozedur. Ich kann nicht in die Stadt. Es ist wegen der Geschichte, die ich keinem in der Stadt erzählen werde, weil sie niemanden etwas angeht. Ich nicht, nein, ich will nicht übermäßig reich werden, will mich keinerlei Privilegien bedienen, Golfer sein, mich sonst wie aufführen, dort hinten am Hügel der Eitelkeit. <br />
<br />
Im Traum erwache ich und bin gestärkt. Ich nehme meinen Mut zusammen. Ich fahre in die Stadt. Ich spiele mit den alten Kollegen Karten. Sie legen die Dominosteine zur Seite. Sie falten die Zeitungen. Sie tippen auf den Artikel, von dem sie sagen, er wird mich immer begleiten. Wir trinken Tee und rauchen. Die Früheren kommen an unseren großen Tisch zusammen. Ei, schau mal an, sagen sie, wen haben wir denn da? Und dann überschlagen sich die Stimmen. Das hättest du nicht tun dürfen. Es gibt da Grenzen. Leiste Abbitte. Leb nicht weiter da draußen. Ich erhebe mich. Mir bleibt nichts anderes übrig. Ihr wißt wie ich, beharre ich, greife nach der Stuhllehne. Du kannst dann nicht mehr zu uns kommen. Hörst du. Nie wieder. Also. Du kannst nicht mit uns sitzen und reden und trinken. Nichts wird sein, hörst du. Alles wird, wie es einmal war, antworte ich. Ich erhebe mich. Ich winke der Kellnerin. Sie zögert ein wenig, ehe sie an den Tisch kommt. Setz dich hin, sagt sie. Hör den Männern zu. Mir zu Liebe. Also setze ich mich. <br />
<br />
Es gehört sich nicht gegen den Wunsch einer Frau aufzubegehren, auch wenn sie keine von hier ist und erst recht keine von dort, ihr wißt, welchen Ort ich meine.<br />
<br />
Ich höre mir die lange Rede der Kellnerin an. Ich nicke mit meiner Mütze in der Hand. Ich bestelle die nächsten Runden. Alles frei, alles auf meine Kosten, ruft die Kellnerin. In der Ecke steht der Fernseher. Der Fernseher läuft und läuft. Niemand sieht hin. Niemanden interessiert, was der englische Moderator sülzt. Ich tanze mit der Kellnerin die exakte Schrittfolge und bin erstaunt, woher sie die Schritte beherrscht. Die Männer bilden den Kreis, ihre Finger schnippen den ehrwürdigen Takt. Ich sage, ich werde aufbrechen. Die Kumpels sagen, sie werden mich nicht hindern. Die Kellnerin weist mit dem Kopf zum hinteren Zimmer. Dort sitzt mein Bruder. Wir führen ein schweigendes Zweiaugengespräch über all die verstrichenen Jahre, die Zeit, die von uns erzählt, davon, daß ich Fischer bin und mit]]></description>
        <pubDate>Wed, 26 Aug 2009 12:52:09 +0200</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-34962420-6.html#comment46798734</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by Martin]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-33537562-6.html#comment45346026</link>        <description><![CDATA[Sie können ja auch nicht alles wissen. :D Mit ihren Infos und Artikel lernen wir auch immerwieder was neues. Der Dank geht an Sie.]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Jul 2009 01:37:02 +0200</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-33537562-6.html#comment45346026</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by Raimund Bahr]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-33537562-6.html#comment45035872</link>        <description><![CDATA[
  Danke für diesen hinweis. Da kann ich mal wieder fetsellen wieviel bildungslücke in mir steckt.

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Jul 2009 12:19:24 +0200</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-33537562-6.html#comment45035872</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by adresscomptoir]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-33537562-6.html#comment44795808</link>        <description><![CDATA[Nur ein kleiner Hinweis zur Bedeutung von "verlegen" im Verlag: Die klassische Erklärung dafür lautet, dass dieses "verlegen" von "vorlegen" kommt, also dem Vorlegen des Geldes, d.h. der Verleger finanziert die Bücher auf seine eigene Kosten und der Autor selber geht kein Risiko ein. Ist heute im Zeitalter der Verlags- und Drucksubventionen halt oft nicht mehr der Fall...]]></description>
        <pubDate>Fri, 10 Jul 2009 15:34:08 +0200</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-33537562-6.html#comment44795808</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by runkel]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-33537099-6.html#comment44633777</link>        <description><![CDATA[es gibt gießkannen, aber es gibt den zufall auch in diesem fall nicht, denn ausgerechnet heute oder besser geschrieben: soeben habe ich eine pflanze enttopft und in einen eckige tonschale gegeben, blumenerde um sie herum geschüttet und ein wenig angepreßt und dann ordentliche wassermassen aus einer gläserenen tasse mit henkel über die pflanze und erde um sie gegossen, dieser schönen großen glastasse, aus der ich sonst mein feierabendbier trinke, wenn es zeit ist, mitten in meiner lauten feierabendstadt aus leicht erhöhter sicht auf dem balkon zu sitzen und durch die Häuserlücken auf den himmel über der stadt oder besser gesagt, den zwischen die Fassaden geklemmten himmel anzublicken, mit ihm zu leiden und mitzuerleben, wie sich die dinge um mich herum einfach nicht beruhigen wollen, der krach nur mählich abnimmt, das dröhnen in der luft bis in die dämmerung uns städtern auferlegt bleibt, wie andauerndes hecheln, keuchen, husten, wie unendliches würgen und aushallieren von natur, lieber herr bahr, wohl dieser stadt zum gefallen; und wie ich nach der eintopfung/umtopfung am schreibtisch sitze, die tägliche mails aus dem netzkasten fische, lese ich von feuchtigkeit, wasserträgern früherer jahre und sehe dieses flirren auch über der landstraße meiner kindertage wieder, von dem hier die rede ist; und weiß den wind noch, von spreu getrieben oder erfüllt von staub, sand, getreidehaxeln, dem man entgegenlief, dem man seinen rücken kehrte, von dem die kehlen trocken wurden, was diesen nicht angesprochenen husten auslöste, dieses hündische, kurze bellen eher, das in meinen ohren klingt, während ich diesen kommentar schreibe und mich aufrichtig freue, so fern und unterschieden von einander wohnend, darüber, daß es die zufälle nicht gibt, die es natürlich nur scheinbar gibt, so viel bleibt klar; und doch soll nicht vergessen sein, daß feuchtigkeit die gedanken besser als trockenheit leitet, die uns menschen trennen und verbinden; oder anders besprochen: wenn durch die halbdünne wand meiner schreibstube einmal das morgendliche husten meines hausnachbarn nicht zu hören ist und er auch nicht wie gewohnt vor neun uhr ans telefon geht, um sich bei seinem pfleger zu melden, dann kann er erkrankt daniederliegen oder gar gestorben sein, weil auch sein leben nach dem motto verläuft, daß wer rastet und rostet und nicht mehr hastet und hustet, zumindest seinen aufmerksamen, mitfühlenden und ebenso alternden nachbarn stutzig macht. und stutzig sollten uns ununterbrochen die weltzustände um uns machen. stutzug bis trutzig sollen sie von uns reflektiert werden.]]></description>
        <pubDate>Tue, 07 Jul 2009 10:00:04 +0200</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-33537099-6.html#comment44633777</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by Raimund]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-33226360-6.html#comment44631246</link>        <description><![CDATA[Schöner Kommentar lieber Runkel.<br />
Und natürlich hast du recht mit dem was du schreibst. Aber es ist auch ein klischee das du bedienst die kubaner würden immertanzen nach dem regen vom rythmus der tropfen getrieben. Auch wenn ich mir wünschen würde daß wir hier in der alten welt manchmal mehr tanzen würden statt geld scheffeln. Aber mit wohlstand hat man eben auch den luxus über den regen mehr nachdenken udn reden zu können. Un dnoch ein untershcied den du vergessen hast. In Kuba ist es warm wenn es regnet hier kalt. Und vielleicht nervt die leute einfach diese kält eim sommer. die hustenreize di enicht mnehr weggehen bei den kindern weil die klamme feuchtigkeit ihnen in die lungen kriecht.<br />
Ansonsten bin ich ganz bei dir und deiner kubansichen poesie.]]></description>
        <pubDate>Tue, 07 Jul 2009 09:10:39 +0200</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-33226360-6.html#comment44631246</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comment by runkel]]></title>
        <link>http://www.hadesblog.net/article-33226360-6.html#comment44388806</link>        <description><![CDATA[nun ja es gab mal eine zeit, da haben sich die leute den regen ins wohnzimmer geholt. er fiel von unten her zur wohnzimmerdecke und wieder zurück in ein rundes becken und wurde wohnzimmerspringbrunnen genannt. manchmal war der regen auch keiner, sondern nur heiße luft und man konnte auf den ausstoß eine sehr sehr leichte kugel jonglieren, die dann schwebte, auf und ab und auf, durch nix als diese luft, den sog und so. aber all das ist nicht mehr so beliebt, heißt es, aus der mode. der richtige regen kennt keine moden, außer regenkleidungsmoden. nun ja, und cuba ist, was regenpeitschen angeht, echt oft heimgeplätschert genug, wenns dicke kommt und deswegen stimmt die aussage des freundes nicht unbedingt. wie die wände der fassaden am malecon ausgewaschen sind, sinds auch die nerven der kubaner insgesamt, wenns zu lange und zu heftig regnet, sturm wirbelt, wasser hackt und draußen die gefahren leben gefährden. was sicher anders ist als in st. wolfgang; die menschen auf der sonnigen insel sind ganz und gar andere wiener und wienerinnen, von hause aus, weil sie fast niemals wie wiener sind, auch kaum jemanden kennen in ihrer umgebung, dem sie es gleichtun würden, im grübeln und knurren und seltsame witze zum weltgeschehen machen. wenn der regen vorbei ist, sagt auf kuba keiner groß was zum regenguß, eher was zu den gedanken, die einem kommen, wenns im hinterhofgarten schüttet und alles musik geworden ist und sie getanzt haben wild und lustvoll im rhythmus der tropfen, garantiert wie kaum wer in st. wolfgang all die regenjahre]]></description>
        <pubDate>Wed, 01 Jul 2009 23:58:42 +0200</pubDate>        <guid >http://www.hadesblog.net/article-33226360-6.html#comment44388806</guid>
                                            </item>
  
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