Änderungen
Ich danke für euer verständnis.
Wir sind alle schon tot, nur wir wissen es noch nicht.
Warum ich mein leben aufbewahren möchte und digital sichern will? Vielleicht ist es der verzweifelte verscuh zu beweisen daß ich nicht umsonst gelebt habe. Damit von meiner schriftstellerischen existenz die von all meinen existenzen die am wenigsten bekannte ist ein wenig wahrgenommen wird.
Vielleicht habe ich ja die hoffnung noch nicht aufgegeben daß sich doch mehr leute für meine texte interessieren als die die mich persönlich kennen. Dennoch eröffnet sich die frage: wieviel darf ich öffentlich zugänglich machen von all den peinlichkeiten die mir aus meinen archiven entgegenspringen. Schließlich ist mit der digitalisierung ja auch die publizierung geplant. Wer wird sich durch die aussagen in den texten gekränkt fühlen? Habe ich den mut zu den vielen leben die ich gelebt habe auch zu stehen? Trübt es den blick der leute von heute auf das was ich früher geschrieben und gedacht habe? Immer natürlich vorausgesetzt daß jemand sich durch den vorlaß arbeitet.
Natürlich habe auch ich wie alle autoren eine profilierungsneurose. Ich will wie sie wahrgenommen und ernstgenommen werden.
Nun gut: die veröffentlichung wird in sehr vesrtecktem netzrahmen stattfinden. Die menschen werden sich ohnehin anstrengen müssen um mich zu finden. Und wer diese anstrengung und mühsal auf sich nimmt wird mir nicht in feindschaft begegnen. Hoffe ich.
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