Änderungen
Ich danke für euer verständnis.
Wir sind alle schon tot, nur wir wissen es noch nicht.
„Wir müssen die Lehrer anhalten, dass im Turnunterricht auch Ski gefahren wird. Da muss man den Druck erhöhen.“ (Peter Zellmann. Tourismusforscher. Salzburger Nachrichten. 18.10.2009. S.17)
Was bitte ist das für eine sprache der sich da ein toursimusforscher bedient. Es ist die sprache der lobbyisten. Die lehrer sollen angehalten werden. Der druck soll erhöht werden.
Warum eigentlich? Wenn die eltern schon keine skifahrer sind warum müssen dann ihre kinder welche werden? Um den heimischen tourismus zu retten? Soll er sich doch umstellen. Warum müssen immer die konsumenten flexibel sein.
Ich habe da nie verstanden. Anstellen am lift. Selbst bei schlechtestem wetter. Bei nebel. Bei regen. Bei eisig kaltem wind. Ich kann mich noch an meine skikurs erinnern. Da ist wenig freudige erinnerung. Eher bilder des schreckens. kasernierung mit pubertierenden halbwüchsigen. Vielleicht rührt daher auch meine aversion gegen jegliche form des militarismus.
Warum sollen die lehrer und lehrerinnen die lobby der tourismuswirtschaft sein? Da könnten wir sie ja ebenso zwingen lobbyisten der fernreiseanbieter zu werden oder der medienwirtschaft oder der automobilindustrie.
Skifahren wird eines tages eine randsportart für die besserverdiener sein. Am besten wir gewöhnen uns schon mal dran. Die touristiker sollten nicht nach zwangsmaßnahmen rufen sondern sich auf das veränderte sportverhalten der menschen einstellen. Und das möglichst rasch. Nur wer bereit ist oder es sich leisten kann die kosten der beschneeiung und des hallenbaus plus kühlung zu bezahlen wird sich dieses vergnügen in zukunft gönnen. Skifahrer werden im selben ausmaß abnhemen wie auf den bergen die beschneiungsanlagen zunehmen und die schneesicherheit schwindet.
Fakt ist: für eine woche skiurlaub kann ich zwei wochen sommerurlaub machen. Bei einem land in dem der winter oft bis zu sieben wochen dauern kann fällt mir persönlich die wahl nicht schwer.
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