Änderungen
Ich danke für euer verständnis.
Wir sind alle schon tot, nur wir wissen es noch nicht.
Was ich beachtlich finde an den großen klassikern wie adam smith, karl marx, theodro w. adorno is die konsequenz mit der sie einen gedanken verfolgen. Wie aus wenigen thesen ein ganzes buch entsteht und der faden nie verloren geht aus dem es gesponnen wurde. Manchmal bedauere ich daß heute eine solche konsequenz beinahe unmöglich scheint. Wir haben zu wenig zeit und vor allem stehen uns die versuchslabors von damals nicht merh zur verfügung. Wir können nicht mehr in handwerksstätten hineingehen um nach zu sehen wie sich der kapitalismus entwickelt. Wenn wir in unsere gesellschaft blicken ist da nur gähnende leere. Machinenparks. Amüsiermaschinen. Die handwerksbetriebe des achtzehnten jahrhunderts waren die versuchsanordnungen an denen die klassiker studierten.
Kaum versuche ich ähnliches wie smith und andere stürmt auf mich all das ein was ich vor jahren mal gehört habe. Alle gelesenen fetzen wort stürmen auf mich ein und wollen bedacht werden bevor ein gedanke zu papier kommt. Und dann fehlt da die geeignete form. Der essay ja der wäre es. Der essay scheint mir angemessen. Der essay von dem Theodor W. Adorno schreibt:
„Er fängt nicht mit Adam und Eva an sondern mit dem, worüber er reden will; er sagt, was ihm daran aufgeht, bricht ab, wo er selbst am Ende sich fühlt und nicht dort, wo kein Rest merh bliebe.“ (Adorno, Der Essay als Form, Reclam, S.6)
Doch das hilft nur bedingt wenn einer wie ich die welt verstehen will.
Manchmal verzweifle ich an der eigenen unfähigkeit stringent die welt zu ende zu denken.
Manchmal habe ich dieses ewige scheitern am Denken satt.