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Ich danke für euer verständnis.
Wir sind alle schon tot, nur wir wissen es noch nicht.
Im neuen SPIEGEL [40/2009] einen artikel gefunden über das verhältnis eines verlegrs zu seinem autor und umgekehrt. Siegfried unseld (verlagsleiter suhrkamp) und max frisch treffen 1971 in new york aufeinander. Was folgt sind eine menge mißverständnisse.
Für mich ist dieser Artikel deshalb spannend weil er mich berührt hat. Es ist die darstellung eines verlegers über das zusammentreffen mit seinem „schützling“. Die frage die darin thematisiert wird was darf sich ein autor gegenüber einem verleger leisten? Wie sehr muß sich ein verleger von seinen autoren demütigen lassen? Wie weit darf das genie gehen?
Davon kann ich ein lied singen. Wie grenzen wir verleger uns von den autoren ab? Was lassen wir uns gefallen? Eigentlich sind wir ihnen ja auch ausgeliefert. Wir sind auf ihre texte angewiesen. Aber dennoch bleibt: wenn es mehr sein soll als eine bloße arbeitsbeziehung dann von beiden seiten der arbeit des jeweils anderen entgegengebracht werden.
Ich kann siegfried unseld gut verstehen.
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