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Ich danke für euer verständnis.
Wir sind alle schon tot, nur wir wissen es noch nicht.
Jetzt weiß ich endlich wann ich als arbeiter oder angestellter gutes geld verdiene. In einer kleinen
notiz in der kronen-zeitung <oö 6.9.2009 S53> gibt ams-chef johannes kopf menschen die von arbeitslosigkeit bedroht sind folgenden ratschlag: die leute sollen doch schon vor eintritt der
arbeitslosigkeit nach einem neuen job ausschau halten, denn:
„Sie vermeiden längere Arbeitslosigkeit, verdienen rascher wieder gutes Geld und signalisieren einem künftigen Arbeitgeber Engagement und Initiative.“
Wenn wir arbeitslosen einen solchen boss haben brauchen wir keine sozialschmarotzer debatte von rechts. Für kopf gibt es offensichtlich gutes und schlechtes geld. Gutes geld ist nur in lohnarbeit
verdientes geld. Und gut verdientes geld ist nur durch engagement und eigeninitiative zu erhalten.
Da bin ich doch eher für das schlechte geld.
Ich möchte vom geld geduldet werden. Ich möchte es unter schlechten bedingungen verdienen: Unfelxibel. Asozial. Dreckig.
Ich finde dreckiges geld sympathisch.
Ich hoffe kopf wird sich eines tages wenn es keine arbeitslosen mehr gibt und er sich nach einem job umsehen muß ebenso rasch um gutes geld bemühen. Im moment verdient er sein geld nämlich auf dreckige art und weise. Als erfüllungsgehilfe eines auf sozial- und preisdumping ausgelegten gesellschaftssystems. Und ich denke er unterliegt keinem lohndumping wie der freie markt.
Vielleicht sollten wir menschen wie kopf einmal für gutes geld auf den freien markt in eine nkd-filiale arbeiten schicken. Oder vielleicht sollten wir ihn für gutes geld die touristentoiletten in st.wolfgang putzen lassen.
Die obszönitäten von seiten der organisierten sozialpartnerschaft werden immer ekelerregender.
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