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Ich danke für euer verständnis.
Wir sind alle schon tot, nur wir wissen es noch nicht.
Was soll einer wie ich dazu sagen?
Der tod hat mein bisheriges leben verschont. Niemand der mir wirklich nahestand ist bisher gestorben. Meist war ich bei den toden in meiner familie nicht anwesend.
Doch je älter ich werde desto mehr beschäftigt er mich – der tod.
Nicht der technische tod. Wenn eine flugzeugdüse aussetzt.
Nicht der gesellschaftliche tod der mich durch krieg hunger oder folter treffen kann.
Nein. Es ist der ganz persönliche eigene einsame tod. Der tod den die meisten in unserer wohlstandsdemokratie ereilt.
Die letzten fünf minuten beschäftigen mich.
Die letzten fünf minuten vor dem ende. Vor dem nichts. Vor dem punkt an dem wir uns selbst wie nie dagewesen erscheinen werden.
Alles was ich einmal gewesen bin wird dann ausgelöscht sein.
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