Änderungen
Ich danke für euer verständnis.
Wir sind alle schon tot, nur wir wissen es noch nicht.
Regen in st. wolfgang.
Spaziergang ohne regenschirm.
Ein experiment.
In wien manchmal mutet es mich an als wäre es in einem anderen leben gewesen wäre ich ärgerlich geworden. Geflüchtet in die u-bahn in eine straßenbahn in eine hauseinfahrt. Hier habe ich mich gewöhnt an den regen. Im schutz der bäume die hausdächer nutzend suche ich einen weg zurück. Es ist wie in dieser erzählung eines bekannten: weißt du in kuba haben die leute keinen regenschirm. Er würde ihnen auch gar nichts nützen. Da schüttet es so heftig daß du trotz schirm bis auf die knochen durchnäßt bist. In havanna entwickeln die Menschen einen gleichmut dem regen gegenüber.
In st. wolfgang schützt mich der regenschirm. Ich habe aber dennoch einen gewissen gleichmut dem regen gegenüber entwickelt. Jeden tag regnete es in letzter zeit. Manchmal nur für minuten manchmal für eine stunde manchmal den ganzen tag. Doch was mich in wien depressiv und verstimmt machte ist hier abgefedert durch die natur den see die berge den geruch des rauches der aus den kaminen der häuser dringt. Hier ist der regen ein teil von allem nicht ein störendes Ärgernis. In st. wolfgang ist der regen ein teil des ganzen. Und er läßt mich ruhig werden weil er kein entkommen vorgesehen hat. Es gibt keine ablenkung. Ich muß ihn ertragen wie die kubaner muß ich mich durch ihn hindurchbegeben muß ihn annehmen ihn zu einem Teil meines Lebens werden lassen. Regen in st. wolfgang.
Spaziergang ohne regenschirm.
Ein experiment.
Das ergebnis: havanna und st. wolfgang haben mehr gemeinsam als sie sich träumen lassen.
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