Änderungen

Ich bitte alle meine treuen leserinnen und leser um Verständnis dafür daß mein blog umbenannt werden mußte. Mein premiumaccount lief aus und ich habe es übersehen. Der bisherige name hadesblog.com war nicht mehr verfügbar daher kam es zur Änderung.
Ich danke für euer verständnis.
Freitag, 29. mai 2009 5 29 /05 /2009 09:10
Die weltfremdheit des menschen paßt auch zur frage der migration von heute. Erst als der mensch erkannt hat daß er frei ist von gott und der natur konnte er sich auf den weg machen und sich die welt bedingungslos aneignen. Günther anders schrieb einmal daß wohl eines der größten defizite von martin heidegger darin bestand den menschen nicht als reisenden darzustellen.
Der mensch ist es gewohnt unterwegs zu sein seit er au den afrikanischen savannen aufgebrochen ist. Daran ändert auch seine heutige gottlose naturverneinende seßhaftigkeit nichts. Der mensch ist nicht an sein biotop gebunden. Er ist nicht darin verwurzelt. Ander swäre die besiedelung jeden noch so unwirtlichen fleckens auf dieser erde und die raumfahrt gar nicht denkbar gewesen.
Die weltfremdheit des menschen ist ein philosophisches erklärungsmodell für die frage: warum die menschen immer wieder ihre heimat verlassen können. Die zwänge aus denen heraus sie es tun sind meist sozialer ökonomischer und politischer Art. Die möglichkeit diesen zwängen durch flucht über die reviergrenzen hinaus zu entgehen ist eine anthropologische konstante die aus der nicht festgelegtheit des menschen auf eine bestimmte lebensform ein bestimmtes dasein resultiert.
von Raimund Bahr - Community: Linke Literatur & Toleranz - veröffentlicht in: Autorenjournal
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