Samstag, 23. mai 2009
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20:00
Ja, eine reise steht bevor. Und wie immer frage ich mich eine reise. Eine reise bringt anstrengungen. Andererseits eine
reise holt einen aus dem alltagstrott. Freud hatte eine reisephobie. Warum überrascht mich das nicht? Ich habe auch eine kleine. Dehalb reise ich gerne an vertraute orte. Natürlich habe ich schon
mal abenteuer gemacht. Argentinien. Da war ich noch jung. Da war ich noch mutig. Jetzt reis eich nur noch bis marbach. An bekannte orte. Ins schwäbische puppendorf. Na ja, ich werd eberichten von
den schätzen die es im archiv zu heben gibt. Und ich werde wohnen wo schiller wohnte. Ganz hoch oben. Thronend über dem Neckar. Und es wird sein wie damals im neunzehnten Jahrhundert. Kein
Fernsehen, kein Radio. Doch eines wird anders sein. ich werd emeinen laptopm dabei haben. Er wird mir die stillen abend vertreiben an einem ort wo mich niemand kennt. An einem ort leben wo ich
unbekannt bin unbehelligt. Auch das ist manchmal ein heimlicher wunsch. Doch ich weiß ich würde es nicht ertragen. Zu sehr giere auch ich nach anerkennung nach freunden und nach harmonie. Doch in
einer unharmonischen welt können wir uns harmonie mit den gegnern nicht leisten. Also begebe ich mich wieder auf reisen um meinem harmoniebedürfnsi ein stück weit zu entfliehen.
von Raimund Bahr
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veröffentlicht in: Reisejournal
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