Änderungen

Ich bitte alle meine treuen leserinnen und leser um Verständnis dafür daß mein blog umbenannt werden mußte. Mein premiumaccount lief aus und ich habe es übersehen. Der bisherige name hadesblog.com war nicht mehr verfügbar daher kam es zur Änderung.
Ich danke für euer verständnis.
Mittwoch, 24. dezember 2008 3 24 /12 /2008 13:37

Natürlich gibt es einen Richtungsstreit. Er ist nicht zu übersehen. Und wenn wir nicht aufpassen, wird er uns in die Bedeutungslosigkeit stürzen. Worum geht es dabei? Letztlich geht es um Kleinigkeiten, zum Beispiel um folgende Fragestellungen, die nur eine willkürliche Auswahl darstellt, aber duchaus zeigt, wie schwierig und schwerwiegend die Krise der Grünen ist.

 

Wie spreche ich ein Arschloch korrekt an

Was bitte ist politisch korrekt. Ist es politisch korrekt jemanden als Arschloch zu beschimpfen? Und wie machen wir das richtig? Also ein Arschloch ist ein Arschloch ist ein Arschloch. Arschlöcher gibt es all überall. Sie zu benennen macht Spaß. Sie zu bekämpfen ist gefährlich. Sich gegen sie zu stellen, kann einem mal schon das Leben kosten.

Es gibt weibliche Arschlöcher. Es gibt Grüne Arschlöscher. Warum soll es nicht auch türkische Arschlöcher geben. Vor allem wenn es Türken sind, die auf ihrem Nationalismus herumreiten. Wer sich als Türke verteidigt, soll auch als Türke angegriffen werden. Ich würde auch jederzeit einem Österreicher sagen, du bist ein österreichisches Arschloch, wenn er glaubt diese Nation verteidigen zu müssen. Wir Grünen stecken tief im nationalistischen Sumpf. Wir verteidigen dieses Land, weil wir in ihm geboren sind.

Das aber ist Zufall. Was macht Österreich zu meiner Heimat. Lediglich nur der Geburtsort. Sozial, wirtschaftlich, politisch finde ich nicht, daß in diesem Land dieses Land meine Träume von einer gerechten, einem guten, einem freidlichen Zusammenleben verwirklicht sind. Ich weiß ja nicht, was das nationale Gerede der Grünen im Zusammenhang mit der Ausländerfrage für einen Sinn macht? Ausländer, Inländer, Verbrecher und brave Bürger? Warum diese Spaltung?

Wir diskutieren manchmal, wie wir ein Arschloch korrekt ansprechen können. Sagen wir ihm einfach, daß er ein Arschloch ist. Stecken wir die Faustschläge, die es uns einbringt weg und sagen wir es ihm so oft, bis er es begreift.

Ich finde es darf keine Kooperation mit Arschlöchern geben, weder mit reichen, noch mit weiblichen, noch mit nationalistischen noch mir armen, noch mit männlichen, noch mit weltbewegten und schon gar nicht mit grünen.

Der Revolutionsbräuhof an der Universität Wien hatte mal eine Losung: Oasch is Oasch. Da kann ich nur sagen. Ein Arschloch ist ein Arschloch ist ein Arschloch. Treten wir ihm in den Hintern und sagen wir ihm, was wir von ihm halten. Möglichst politisch unkorrekt, damit er spürt, wie die Scheiße in seinem Hirn hin und her schwappt.

von Raimund Bahr - veröffentlicht in: Politikjournal
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