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Ich danke für euer verständnis.
Wir sind alle schon tot, nur wir wissen es noch nicht.
Friedhöfe sind kein Ort des Schreckens, sondern der Stille, der Ruhe und der Einkehr. Ich gehe ungern auf Begräbnisse, aber gerne auf Friedhöfe. Das aufgeregte Getue, wenn ein Mensch stirbt, finde ich abstoßend.
Oftmals hatten sie als Lebendige kaum eine Bedeutung, aber im Tod erhalten sie ein Gewicht, das ihnen als Lebende nie zugekommen wäre. Dieses Gewicht lastet schwer auf allen Begräbnissen. Diese Schwere über den Särgen und Grabsteinen ist, was mich so schreckt, was mich zögern läßt, was es mir schwer macht, mich ehrfürchtig vor den Toten zu verneigen.
Für mich sind die Toten meines Lebens allgegenwärtig.
Jeden Tag, jeden Orts. Ich brauche keine Friedhöfe, um mich an sie zu erinnern. Ich will sie nicht an diesen Ort bannen.
Ich fürchte die Toten nicht.
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