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Ich danke für euer verständnis.
Wir sind alle schon tot, nur wir wissen es noch nicht.
Ja, wie ist das mit dem Trauern?
Kann es uns tatsächlich noch gelingen, um die Welt zu trauern oder ist nicht gerade das viel einfacher, als um einen einzelnen Menschen zu trauern. Sind wir deshalb vielleicht wegen der Klimakatastrophe so aufgeregt, weil es einfacher ist, sich um den Untergang der Menschheit zu sorgen, als um den Tod von ein paar Kindern in Zentralafrika?
Und wenn ja, wie soll das weitergehen?
Was machen wir mit all den Toten, die wir jeden Tag über den Bildschirm ins Haus geliefert bekommen, wahrscheinlich pro Jahr mehr, als im Zweiten Weltkrieg in einem Jahr ums Leben gekommen sind.
Was machen wir mit all den Toten, die uns in den Zeitungskiosken entgegentreten?
Trauer wird da wohl zu wenig sein.
Aber es wäre doch zumindest ein Beginn.
Der erste Schritt zum aktiven Widerstand gegen die Produktion von Toten durch eine Zivilisation des Todes.
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