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Ich danke für euer verständnis.
Wir sind alle schon tot, nur wir wissen es noch nicht.
Das Totenjournal verzeichnet die Toten, die mir allüberall begegnet sind, die mich umgeben, in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ich möchte einen kleinen Beitrag dazu leisten, daß meine gesellschaftlichen und persönlichen Toten in all dem Lebenskult, der mich umgibt, nicht untergehen.
Ein Lebenskultur der mit dem Jugendwahn beginnt, sich fortsetzt beim verzweifelten Versuch der Alten, ihr Leben um ein paar Jahre zu verlängern und beim technisch-medizinischen Wahn endet, Leben in die Unendlichkeit zu verlängern.
Ich möchte mich der Toten erinnern, sie dokumentieren, sie nicht aus den Augen verlieren, um nicht meinem eigenen, bevorstehenden Tod zu vergessen.
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