Änderungen

Ich bitte alle meine treuen leserinnen und leser um Verständnis dafür daß mein blog umbenannt werden mußte. Mein premiumaccount lief aus und ich habe es übersehen. Der bisherige name hadesblog.com war nicht mehr verfügbar daher kam es zur Änderung.
Ich danke für euer verständnis.

St. Wolfgangjournal

Freitag, 11. september 2009 5 11 /09 /2009 07:00

Es ist wahlkampf.

Woran ich das erkenne?

An der materialschlacht die um mich herum tobt.

Das meiste material wirft die övp in die schlacht. Allen voran bürgermeister hannes peinsteiner. An seiner seite immer landeshauptmann josef pühringer.

Ein schilderwald auf straße und gehsteig.

Eine zettelflut im postkasten.

Zeitungsinserate allüberall.

 

Ein wahres trommelfeuer geht auf uns nieder!

 

Wovor fürchtet sich sie övp?

Wenn sie so tolle arbeit leistet wie sie uns in jedem werbefolder mitteilt wozu sagt sie uns das dann dauernd. Müßten wir es nicht ohnedies erkennen? Hält uns die övp für dumme wähler? Können wir uns nicht selbst ein bild von ihrer arbeit machen?

Eine partei die laut selbstbeschreibung so tolle arbeit leistet dürfte werbung gar nicht notwendig haben. Sie könnte sich die verschwendung von geld sparen und es für soziale zwecke verwenden.

 

Ein einziger zettel würde reichen. Ein einfacher wahlaufruf.

 

Also warum diese ganze materialschlacht auf gemeindeebene?

von Raimund Bahr - Community: Linke Literatur & Toleranz - veröffentlicht in: St. Wolfgangjournal
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Dienstag, 8. september 2009 2 08 /09 /2009 07:00

Sind absolute Mehrheiten heute noch zeitgemäß? Waren sie es je?
Ich denke nicht.
Absolute mehrheiten sind der demokratie abträglich.
In st. wolfgang herrscht eine partei absolut. Allerdings bröckelt die absolute mehrheit. Und das ist gut so.


Bisher konnte die övp natürlich alles als ihren Erfolg verkaufen. Sie brauchte ja niemanden um ihre entscheidungen zu diskutieren geschweige denn mit jemandem abzustimmen. Das führt natürlich auch dazu daß viele entscheidungen durch eine kleine gruppe von personen herbeigeführt werden.

Bisher haben wir es der övp leicht gemacht. Es gab ja nur zwei politische alternativen in st. wolfgang die sich wahrscheinlich gar nicht so weit von der övp weg positioniert hatten. Wer der alleinherrschaft nichts entgegensetzt darf sich nicht wundern daß sie muntere urständ feiert.


Nur wenn es keine absoluten Mehrheiten mehr gibt sind politische eliten gezwungen andere meinungen zu berücksichtigen andere willensbekundungen zu diskutieren.
Ziel einer alternativen politischen aktivität in st. wolfgang muß sein die absolute mehrheit der övp zu brechen. Nur dann ist es überhaupt möglich sich auf augenhöhe zu begegnen. Alles andere sind gnadenakte einer überlegenen gruppe.
 

Auf bundesebene und landesebe gehen immer mehr absolute mehrheiten verloren. Langsam ziehen auch die gemeinden nach. St. wolfgang sollte sich diesem demokratischen prozeß nicht entziehen und endlich einmal ein stück gelebter Demokratie proben.
In diesem sinne: heraus aus den wohnzimmern hinein ins politische vergnügen und gehen sie wählen.

von Raimund Bahr - Community: Linke Literatur & Toleranz - veröffentlicht in: St. Wolfgangjournal
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Montag, 7. september 2009 1 07 /09 /2009 07:00

Wird hannes peinsteiner die ganze Legislaturperiode durchregieren? Gibt er nur den platzhalter für einen der in seinem windschatten ohne wahl schließlich bürgermeister wird?


Wäre nicht das erste mal das ein regierender seine nachfolger auf diese weise regelt. Ist hannes peinsteiner nicht selbst auf diese art und weise ins amt gekommen?

Was wird die övp nach der wahl mit ihrem spitzenkandidaten machen? Was wird auf uns zukommen mit einem sepp kogler als bürgermeister wenn hannes peinsteiner zurücktritt?


Fragen sie ihren kandidaten ob er sechs jahre bürgermeister bleiben will.

von Raimund Bahr - Community: Linke Literatur & Toleranz - veröffentlicht in: St. Wolfgangjournal
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Montag, 29. juni 2009 1 29 /06 /2009 10:18


Regen in st. wolfgang.

Spaziergang ohne regenschirm.

Ein experiment.

In wien manchmal mutet es mich an als wäre es in einem anderen leben gewesen wäre ich ärgerlich geworden. Geflüchtet in die u-bahn in eine straßenbahn in eine hauseinfahrt. Hier habe ich mich gewöhnt an den regen. Im schutz der bäume die hausdächer nutzend suche ich einen weg zurück. Es ist wie in dieser erzählung eines bekannten: weißt du in kuba haben die leute keinen regenschirm. Er würde ihnen auch gar nichts nützen. Da schüttet es so heftig daß du trotz schirm bis auf die knochen durchnäßt bist. In havanna entwickeln die Menschen einen gleichmut dem regen gegenüber.

In st. wolfgang schützt mich der regenschirm. Ich habe aber dennoch einen gewissen gleichmut dem regen gegenüber entwickelt. Jeden tag regnete es in letzter zeit. Manchmal nur für minuten manchmal für eine stunde manchmal den ganzen tag. Doch was mich in wien depressiv und verstimmt machte ist hier abgefedert durch die natur den see die berge den geruch des rauches der aus den kaminen der häuser dringt. Hier ist der regen ein teil von allem nicht ein störendes Ärgernis. In st. wolfgang ist der regen ein teil des ganzen. Und er läßt mich ruhig werden weil er kein entkommen vorgesehen hat. Es gibt keine ablenkung. Ich muß ihn ertragen wie die kubaner muß ich mich durch ihn hindurchbegeben muß ihn annehmen ihn zu einem Teil meines Lebens werden lassen. Regen in st. wolfgang.

Spaziergang ohne regenschirm.

Ein experiment.

Das ergebnis: havanna und st. wolfgang haben mehr gemeinsam als sie sich träumen lassen.

von Raimund Bahr - Community: Linke Literatur & Toleranz - veröffentlicht in: St. Wolfgangjournal
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Dienstag, 3. märz 2009 2 03 /03 /2009 19:45

Liebe st wolfganger nehmt abschied von eurem postamt. Macht noch letzte fotos von innen und außen. Die post sperrt zu. Bleibt noch zu klären wer wird postpartner? Weiß unser bürgermeister schon wer? Mich würde es interessieren.

von Raimund Bahr - veröffentlicht in: St. Wolfgangjournal
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