Änderungen

Ich bitte alle meine treuen leserinnen und leser um Verständnis dafür daß mein blog umbenannt werden mußte. Mein premiumaccount lief aus und ich habe es übersehen. Der bisherige name hadesblog.com war nicht mehr verfügbar daher kam es zur Änderung.
Ich danke für euer verständnis.
Samstag, 3. oktober 2009 6 03 /10 /2009 07:00

„Aus einem kleinen Fehler kann man einen ungeheuerlich großen machen, wenn man auf ihm beharrt, wenn man ihn tief begründet, wenn man ihn zu Ende führt.“ Wladimir Iljitsch Uljanow Lenin

 

Was sagt mir dieses zitat. Ich glaube wir sollten zu unseren fehlern stehen. Wir sollten sie nicht mit fadenscheinigen argumenten versuchen zu beschönigen. Wir sollten auch nicht auf vergebung dafür hoffen. Wir sollten mit ihnen leben und aus ihnen lernen.

Nur wer seine fehler kultiviert sie zu ende bringt macht sie größer als sie anderen erscheinen. Unsere fehler sind nur für uns selbst groß.

Seien wir menschlich und leben wir mit ihnen dann wird das miteinander leichter.

von Raimund Bahr - Community: Linke Literatur & Toleranz - veröffentlicht in: Lesejournal
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Freitag, 2. oktober 2009 5 02 /10 /2009 07:00

Max frisch trifft in new york zu seinem 60. geburtstag auf seinen verleger siegfried unseld (Suhrkamp) und fühlt sich von diesem nicht genug gewürdigt. Er ist zornig. Er ist wütend. Er selbst ist einer schwierigen lebenssituation.

Ich kann da snur zu gut verstehen daß wir autoren nicht genug gewürdigt werden von usneren verlegern. Ich selbst mach eeben eine ähnliche erfahrungen mit einem manuskript durch. Da schreibe ich mails und kriege nicht mal eine antwort. Da schicke ich ein manuskript an den lektor der es in den tiefen seines datenspeichers versenkt und nicht mehr findet.

Manchmal fühle ich mich als autor auch im stich gelassen von der verlagsszene. Der autor ist dem verleger auf gedeih und verderb ausgeliefert. Wird er von den verlagen nicht u kenntnis genommen wird er nicht verlegt. Wird er nicht verlegt findet er keine leser. Findet er keine leser ist sein schreiben vergeblich gewesen. Ist sein schreiben vergeblich belibt nichts als die nackte existenz. Und diese nackte existenz ist etwas das schwer zu ertragen ist ohen unterstützung.

Ich kann max frisch gut verstehen.

von Raimund Bahr - Community: Linke Literatur & Toleranz - veröffentlicht in: Autorenjournal
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Donnerstag, 1. oktober 2009 4 01 /10 /2009 09:39

Im neuen SPIEGEL [40/2009] einen artikel gefunden über das verhältnis eines verlegrs zu seinem autor und umgekehrt. Siegfried unseld (verlagsleiter suhrkamp) und max frisch treffen 1971 in new york aufeinander. Was folgt sind eine menge mißverständnisse.

Für mich ist dieser Artikel deshalb spannend weil er mich berührt hat. Es ist die darstellung eines verlegers über das zusammentreffen mit seinem „schützling“. Die frage die darin thematisiert wird was darf sich ein autor gegenüber einem verleger leisten? Wie sehr muß sich ein verleger von seinen autoren demütigen lassen? Wie weit darf das genie gehen?

Davon kann ich ein lied singen. Wie grenzen wir verleger uns von den autoren ab? Was lassen wir uns gefallen? Eigentlich sind wir ihnen ja auch ausgeliefert. Wir sind auf ihre texte angewiesen. Aber dennoch bleibt: wenn es mehr sein soll als eine bloße arbeitsbeziehung dann von beiden seiten der arbeit des jeweils anderen entgegengebracht werden.

Ich kann siegfried unseld gut verstehen.

von Raimund Bahr - Community: Linke Literatur & Toleranz - veröffentlicht in: Verlegerjournal
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Montag, 28. september 2009 1 28 /09 /2009 09:27

Nun ja jetzt bin ich gemeinderat.

Mein erster tag in einer echten politischen funktion.

Seltsam plötzlich verantwortung zu tragen.

Ich werde dieses Projekt wohl in meiner gewohnten art angehen: frisch, frei, ungezwungen und mit viel guten Ideen.

Zwei habe ich schon.

Die frage wird sein, ob die restlichen politischen funktionäre in der gemeinde auch so frisch, frei und ungewzungen sein werden.

 

Vielleicht aber gibt es tatsächlich einen neuen politischen Willen.

Ich werde es erleben.

von Raimund Bahr - Community: Linke Literatur & Toleranz - veröffentlicht in: St. Wolfgangjournal
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Samstag, 26. september 2009 6 26 /09 /2009 07:00

Morgen ist gemeinderatswahl.

Morgen ist viel zu tun.

Ich muß wieder einmal wäsche waschen.

Ich muß im garten unkraut jäten.

Ich sollte wieder einmal im keller ordnung machen.

Endlich wäre wieder einmal ein spaziergang mit den kindern angesagt.

 

Morgen ist gemeinderatswahl

Jede und jeder von uns hat wieder genügend ausreden auf lager um sich vor der von wahl zu wahl schwieriger werdenden entscheidung zu drücken.

Wem soll er oder sie seine oder ihre stimme zu geben.

 

Ich empfehle: geht zur wahl!

Entscheidet euch nicht nur für das kleinere übel sondern setzt ein zeichen.

Und wenn es euch nicht möglich ist unter den vier parteien auch nur eine zu finden die euren interessen entspricht dann wählt ungültig.

Damit signalisiert ihr zumindest: wir wären willig aber bei der derzeitigen politlage würden sich keine alternativen anbieten.

 

Gebt euren ausreden keine chance!

Geht zur wahl.

von Raimund Bahr - Community: Linke Literatur & Toleranz - veröffentlicht in: Politikjournal
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